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Sri Sai Prana Yoga

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Sri Sai Prana Yoga

Spaß an Partnerübungen?
Yoga unterrichten ohne eigenes Studio

Yoga – ein Wort voller Magie und fremdem Zauber, die Phantasie beflügelnd, Neugier weckend… So empfand ich vor mehr als 25 Jahren, wenn ich von Yoga hörte. Meine erste Teilnahme an einem Yoga-Kurs ergab sich 1993 – wie wunderbar und aufregend! Danke! Wie konnte ich damals wissen, dass Yoga viel mehr ist als einfach nur Körperübungen? Das Karma wirkt und das Leben findet seinen Weg.  Und so fand ich mich viele Jahre später auf dem Yoga-Pfad wieder, am „Start“ des spirituellen Weges.

Yoga-Kurse besuchend, fast täglich auf der Matte zu Hause übend, Literatur verschlingend und zur Prana-Heilung findend! Was für ein Geschenk! Grundkurs, Prana 2 und Prana Psychotherapie, Selbstschutz,  Prana-Intensiv, Prana Kristallheilung. Eine interessante und spannende, wunderbare Zeit, für die ich sehr dankbar bin. Dann das Jahr 2013: ein besonderes Jahr für mich,  in dem sich mein Blickwinkel auf´s Leben ganz gewaltig änderte! Mir wurde die große Ehre zuteil, die Yogalehrerausbildung machen zu dürfen – aber das nicht irgendwo, nein. Die Yogalehrerausbildung in Rishikesh! Dort, wo die Yogis den Yoga erfanden! Direkt am Ganges, am Fuße des Himalaja!  Es war eine faszinierende, eine unbeschreibliche Zeit dort im fernen Indien. Eine Zeit, die so unglaublich viel bewirkt und verändert hat!
 


 

Danach die große Frage: Wie jetzt weiter? So wie bisher? Unmöglich! Das Wissen, die Fähigkeiten, die neuen Erkenntnisse – das musste raus! Aber wohin? Geduld! Ja Geduld…

Unerwartet ergibt sich die Möglichkeit, Yogastunden vertreten zu dürfen in den Räumlichkeiten einer Physiotherapie-Praxis. Die erste Gelegenheit zum eigenen Unterrichten! Das Gelernte anwenden! Großartig! Und aus den Vertretungsstunden wird zunächst ein eigener Kurs, dann dienstags eigene Kurse!.Danke!. Kurze Zeit später meldet sich die Volkshochschule – sie sucht einen Yogalehrer. Eine weitere Gelegenheit tut sich auf. Nicht lange überlegt - die Zusage ist ziemlich schnell gegeben. Donnerstags zwei Kurse hintereinander in der Sporthalle einer Grundschule. Eine aufregende, aber auch anstrengende Zeit beginnt – drei Yogakurse in der Woche für ca. 35 Yogaschüler, Vorund Nachbereitung des Unterrichts, eigene Yogapraxis, Prana-Übungsabende, Behandlungen, Selbstheilung, und manchmal auch ein bisschen Müdigkeit, denn nebenbei ist da noch ein 40-Stunden-Bürojob in der Verwaltung, ist da vor allem noch Familie, Ehemann, drei Kinder nebst Schwiegerkindern, Enkelkind, Haus und Garten.
 

Im Jahr 2016 wird mir ein weiteres Geschenk zuteil: eine Meditationsreise mit Master Sai nach Südindien! Tiruvannamalai, Arunajala, Ashram Ramana Maharshi, Narsapur, MEEF-Schule, Shirdi, der Ashram von Shirdi Sai Baba – unvergessliche Erlebnisse! Es fühlt sich ein bisschen an wie “nach-Hause-kommen”. Danke! Viele Eindrücke, viele Erkenntnisse, viele gute Energien, alles aufnehmen, alles wirken lassen- Das Verarbeiten dauert eine Zeitlang.
 


 

Zu Hause wieder eine Nachricht von der Volkshochschule: Ein Yogalehrer scheidet aus. Für zwei Kurse wird ein neuer Lehrer gesucht! Das erste Mal ein „Nein, das wird zu viel.“ Aber es findet sich kein Yogalehrer in ganz Thüringen, der diese beiden Kurse übernimmt. Das gibt´s doch nicht! Nach langem Zögern mein Kompromiss: ein Kurs mittwochs- Ok. Und so wird mein vierter Yogakurs geboren, mittwochs in den Räumlichkeiten der Volkshochschule.
 

Jetzt sind es wöchentlich vier Yoga-Kurse mit insgesamt 50- 58 Schülern, die ich unterrichten darf. Danke!
- aber: verschiedene Räumlichkeiten in verschiedenen Orten, immer Autofahren, immer alles „Zubehör“ mitnehmen, nichts vergessen!…
 

Zu Beginn als frischgebackene Yogalehrerin aus Indien zurückgekehrt hatte ich kurzzeitig der Traum vom eigenen Yoga-Studio. Trotz Eigenheim und langen Überlegungen ist daraus einfach nichts geworden. Ein bisschen schade, ja vielleicht. Aber mit den mir zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten habe ich mich gut arrangiert: Teelichter und Räucherstäbchen auf den Sport-Bänken, Klangschalen, ein Saphir-Klangspiel, ein kleiner Ganesha, das „OM“ von Grandmaster Choa KoK Sui während der Stunden, die Yogamatte aus Narsapur, das gesungene Mantra am Ende jeder Stunde. Auch diese Räumlichkeiten werden  „yoga-heimelig“. Letztendlich ist es das Wissen, was zählt, das an die Schüler weitergegeben wird, unabhängig von Zeit und Räumlichkeit. Letztendlich ist es die Lehre und nicht der Lehrer, ist es die Matte und nicht das Studio. Es ist das inden der eigenen Mitte, das Finden zu sich selbst, sich selbst wieder spüren, den Körper wahrnehmen, den Atem spüren, wieder lernen, ganz bei sich zu bleiben, sich selbst wieder wertschätzen, sich so akzeptieren, wie es im Hier und Jetzt ist. Und dazu braucht´s eigentlich nur eine Yogamatte – symbolisch ausgerollt mitten im Gewusel einer Großstadt oder nicht? Der wahre Yoga-Weg führt nach innen - tief im Herzen sich selbst wieder spüren, das Selbst finden ohne Glanz und Schmuck von außen, und das geht überall.
 

Danke für den großen Segen!
 

Danke Master Sai, Danke Acharya Sasidhar, Danke Acharya Winfried, Danke Conny und Torsten aus Erfurt, Danke Kerstin aus Sömmerda, Danke der VHS Sömmerda, Danke meinen Yoga-Schülerinnen und Yoga-Schülern,  Danke meinem Ehemann für Unterstützung, Verständnis und Geduld, Danke meinen Kindern und Schwiegerkindern für ihr Verständnis, Danke meinen Enkelchen Hannah und Paul für ihre Liebe.
 

Namasté

Karin Müller

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