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Sri Sai Prana Yoga

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Sri Sai Prana Yoga

Spaß an Partnerübungen?
Wenn man die Füße betrachtet

Unsere Füße tragen uns unser Leben lang, welch eine Leistung! Sie ermöglichen den geraden und ausgeglichenen Stand und Gang. Gönnen Sic sich doch einmal die Muße und nehmen Sie Gang und Stand, Belastung und  Gleichgewicht bewusst wahr.

Die Füße stehen im Zusammenhang mit den Knien, den Hüften, der Wirbelsäule, den Schultern, dem gesamten Bewegungsapparat und ermöglichen durch ihre vielen kleinen Knochen, Gelenke, Muskeln und Bänder eine Feineinstellung der Bewegung und Belastung.

Knöchel, Knie, Hüften und Schultern

sollten in einer Linie sein, ist das so bei Ihnen? Das kann man gut im Spiegel oder am besten gegenseitig anschauen.

Gehen Sie einmal bewusst und beobachten, ob dabei das Gewicht
auf beide Füße gleichmäßig verteilt ist, oder belasten Sie sich einseitig mehr? Gehen und stehen Sie ganz bewusst.

Wir beginnen im Stand, nehmen wahr,
wie die gesamte Fußsohle beiderseits
den Boden berührt, spüren die Regionen des Fußes, die mehr Kontakt zum Boden haben, die Fußballen, Ferse und das Fußgewölbe, und nehmen unsere Verbindung zum Boden, zur Erde wahr, wie wir fest verwurzelt sind. So standsicher sind wir körperlich wie psychisch, im praktischen Leben nicht so leicht zu erschüttern und aus der Bahn zu werfen.

Verändern Sie einmal das Gewicht,
verlagern es mehr nach vorn, dann
nach hinten, ohne die Fußsohlen vom
Boden zu lösen, nur durch Verteilung
des Gewichts. Der gesamte Körper
bewegt sich mit. Nun heben Sie einmal
den inneren Fußrand, dann den
äußeren und stellen sich auf die Zehenspitzen
und dann mehr auf die
Fersen, in aller Ruhe, ohne umzukippen.
Stehen Sie etwas breiter, kreisen
die Hüften und verlagern dabei das
Gewicht jeweils von einer auf die andere
Seite. Seien Sie ganz bei sich.

Es gibt bestimmte Energieregionen,
die Marmas. An den Füßen finden sie
sich am Großzehenballen nahe Beginn
von 1. Und 2. Zehe und in der
Mitte des Fußes, fersennah. Nehmen
Sie diese Stellen bewusst wahr und
spüren den Energiefluss von dort in
die Erde und den Eintritt der Erdenergie
in umgekehrter Richtung.

Wenn Sie einmal den Gang der Menschen beobachten, werden Sie viele Eigenheiten beobachten, nicht alles ist krankhaft oder wird sich nachteilig auswirken, manches ist einfach individuell. Gerade einige Kinder und junge Menschen gehen vorwiegend auf dem Vorfuß oder sogar den Zehenspitzen. Im übertragenen Sinn fehlt ihnen der Bodenkontakt, das Realitätsbewusstsein. Die leichte kreisende Massage der Marmas ist hier ebenso hilfreich, wie die bewusste Stärkung der Verbindung zum Boden und die Aktivierung der Fußsohlennebenchakras ziemlich in der Mitte der Fußsohle.

Beim Yoga betätigt man immer gleichsam beide Körperseiten, um das Gleichgewicht aller Funktionen zu erhalten oder überhaupt herzustellen. Doch geben Menschen, die erfahren im Meditieren sind, oft einer Seite den Vorzug und lassen z.B. besonders die linke Ferse im gewählten, Meditationssitz nahe dem Damm ruhen. Als sowohl großer spiritueller Lehrer als auch Wissenschaftler hat Grandmaster Choa Kok Sui, der Begründer der Prana-Heilung, ständig geforscht und geprüft. Bei der Prana-Heilung kann man durch Scannen selbst feststellen, ob es bestimmte Positionen gibt, die den Energiefluss verbessern. Wer die Prana-Heilung beherrscht – einfach mal selbst scannen. Und für alle, die die Prana-Heilung noch nicht kennen, ist es vielleicht eine Anregung, sich dafür zu interessieren.

Üblicherweise Wir machen uns keine Gedanken über die einzelnen Bewegungsabläufe beim Gehen, das ist im Körperbewusstsein verankert und geht ganz von selbst. Heben Sie nun bewusst den Fuß vom Boden, heben den Vorfuß etwas an, setzen die Ferse ab und bringen Sie mit Abrollen den gesamten Fuß auf den Boden. Dabei verlagern wir das Gewicht nach vorn. Bei langsamer Ausführung sind wir so auch immer eine Zeitlang im Einbeinstand. Machen Sie beidseits solche Schritte und beobachten den Bewegungsablauf genau. Sind Sie im Gleichgewicht, ist die Bewegung ausgeglichen und können Sie sie kontrolliert ausführen? Wie ist die Haltung des übrigen Körpers?

Nun machen wir es einmal anders herum: anstatt die Ferse aufzusetzen, setzen wir bei jedem Schritt zuerst den Vorfuß auf und lassen den Fuß zur Ferse hin abrollen. Das ist gerade bei unsicherem Gang oft einfacher.

Auf einer Linie wie ein Seiltänzer zu gehen, ist oft gar nicht so einfach, vorwärts und rückwärts.

Das Laufen auf der Stelle laufen, dabei die Fersen, aber nicht die Zehen vom Boden zu heben, wird unter dem Artikel über die Reflexzonen beschrieben.

Auf einer Linie wie ein Seiltänzer zu gehen, ist oft gar nicht so einfach, vorwärts und rückwärts.

Das Laufen auf der Stelle laufen, dabei die Fersen, aber nicht die Zehen vom Boden zu heben, wird unter dem Artikel über die Reflexzonen beschrieben.

Durch solch einfache Übungen stärken wir das Gleichgewicht, die aufrechte Haltung, auch Aufrichtigkeit, die gute Selbstwahrnehmung und das Selbstbewusstsein, die Entspannung in der optimalen Bewegung. Wir nehmen Erdenergie auf und sorgen schon so für guten Energiefluss.

Die Füße haben eine Verbindung zum gesamten Körper und vor allem seinem Energiesystem, welches das Funktionieren des Körpers und Leben überhaupt erst ermöglicht. Sich herunterzubeugen ist eine körperliche Übung, bei der man auf gestreckte Beine, einen geraden Rücken, eine fließende Bewegung achten kann und dabei Verkürzungen der Muskulatur entgegenwirkt, den Körper streckt und anmutig in der Bewegung wird.

Lassen Sie uns einmal das Beugen nach vorn ausführen und mit einem Gefühl von Dankbarkeit und Hingabe begleiten. Schließen Sie die Augen, lächeln dabei. Halten Sie die Handflächen nach oben geöffnet und stellen Sie sich vor, wie Sie volle Freude einem geliebten Menschen Ihr Herz zu Füßen legen, Gott oder ihrem spirituellen Lehrer Ihre Seele zu Füßen legen. Ein wunderschönes Gefühl, das innere Stille und Kraft erzeugt.

Sich zu den Füßen herunterzubeugen, zeugt von Dankbarkeit, Hingabe und gleichzeitig auch Größe und einem guten Selbstwertgefühl. Sie zu berühren, erfolgt oft entweder intuitiv oder weil man weiß, dass aus den Füßen die Kraft des Menschen zu uns fließt, eine Form des Segnens, der Energieübertragung. Wenn wir einen Heiligen bitten, seine Füße berühren zu dürfen, so wird es uns vielleicht die Türen öffnen, und er wird zustimmen, wenn es in der rechten Haltung erfolgt, denn eine solche Berührung ist keine Einbahnstraße. Der heilige Mensch spürt unsere Gedanken und Emotionen. Aber wenn es in reiner Absicht erfolgt und wir ganz offen sind, ohne Zweifel und mentalen Widerstand, wird es vielleicht zugelassen und ist oft ein überragendes und unvergessliches Erlebnis.

Wenn der Mensch, den wir verehren und dessen Füße wir berühren möchten lebt, d.h. in seinem physischen Körper ist, so können ihn negative Gedanken und Gefühle selbst körperlich schwächen und schaden. Daher hängen Sie keine Bilder auf, auf denen speziell die Füße zu sehen sind, oder berühren oder fühlen, auch nicht auf Fotos, die Füße dieser Verehrten. Es könnte Ihnen körperlich schaden. Anders ist es, wenn ein Heiliger oder einfach verehrtes Wesen gestorben und nun in der geistigen Welt ist. Sein Segen fließt unvermindert bei Berührung der Füße und er ist nicht mehr durch den physischen Körper begrenzt und dieser so auch nicht verletzlich.

Wer es einmal gespürt hat, sehnt sich oft nach dem Segen des Leherers oder eines geistig hoch stehenden Menschen. Aus gutem Grund wird von einem Prinz in Indien berichtet, wie er sein ganzes Königreich eintauscht gegen einen Schuh seines spirituellen Lehrers. Der Schuh hat die Füße des Lehrers bekleidet. Die Energie des Lehrers ist in dem Schuh. Und damit ist er wertvoll, denn die Energie, Quelle allen Reichtums auf allen Ebenen. Materielle Güter lassen sich wiederbeschaffen, und ohnehin sind sie vergänglich.

Berührst du die Füße deiner Eltern, so bezeugst du die Liebe und Ehrerbietung gegenüber Ihnen. Deine Eltern segnen dich mit Liebe und Zuneigung. Berührst du die Füße oder Schuhe deines spirituellen Lehrers oder eines anderen einfach heiligen Menschen, fließt enorm viel Energie zu dir, eine ganz besondere Kraft, die klärend und stärkend wirkt, innere Ruhe bringt und einfach beglückend ist. Man sagt, die eigene Entwicklung wird dadurch beschleunigt.

Grandmaster Choa Kok Sui ist nicht nur Autor vieler wegweisender Bücher und Begründer der Prana-Heilung, auch und vor allem hat er das Arhatic Yoga geschaffen, eine Yogaform, die durch hohe Meditationen, Atemtechniken und begleitende körperliche Übungen und viel erklärendes Wissen die eigene Entwicklung in beglückender Weise beschleunigt. Viele der Arhatic Yoga Praktizierenden haben selbst diese Erfahrung der Energieübertragung des Lehrers auch ohne seine Gegenwart machen dürfen, als Master Sai uns die Schuhe von Grandmaster Choa Kok Sui berühren und eine Zeitlang so verharren ließ.

Wie schon beschrieben, geht, selbst wenn der Heilige nicht mehr in seinem physischen Körper ist und nur symbolisch seine Füße dargestellt sind, seine Kraft weiterhin davon aus.

Ein inzwischen weltweit bekannter und verehrter Heiliger ist Sri Sai Baba aus Shirdi in Indien. Viele von uns haben seine Kraft in Shirdi in Indien auf den Reisen mit Master Sai Cholleti erfahren dürfen – sehr empfehlenswert, und immer wieder! Der Name „SRI SAI Prana Yoga“ geht auf diesen Heiligen zurück. Zigtausende besuchen täglich den Ort Shirdi, eine Art Wallfahrtsort,
und die Plätze, an denen er gelebt hat: an dem er kochte, die Plätze, an denen er meditierte und innehielt, seine Schlaf- und Ruheplätze und vor allem den großen Altar, den eine überlebensgroße Figur von Sri Sai Baba schmückt.

Morgens wird er begrüßt und die Figur liebevoll mit Milch und Gebeten gereinigt, mit Blumen und prachtvollen Tüchern geschmückt. Mehrfach am Tage finden dort bunte Andachten in indischer Art statt, in der die ganze Hingabe und Liebe zum Ausdruck kommt, und spät am Abend bereitet man den Heiligen für die Nacht vor, mit Gesang, Gebet, Reinigung, Blumenschmuck und neuen glitzernden Tüchern. Und an all diesen Plätzen sind seine Füße, meist golden, dargestellt und liebevoll geschmückt. Und die Menschen stehen Schlange, um nieder zu knien um die Füße zu berühren, und sei es auch nur für nur einen kurzen Moment, und dabei die heilende, segnende Kraft und Erfüllung ihrer Fürbitten entgegen zu nehmen.

Ein buntes und sehr berührendes Bild vor allem für uns Europäer, aber nicht nur das, viele von uns waren unvermutet zu Tränen gerührt, spürten eine ganz neue Art von Glück und Liebe, waren im Innersten von etwas angesprochen, das plötzlich gar nicht mehr fremd erschien.

Steffi Hohm, eine unserer Prana- und Yoga-Lehrerinnen sagt dazu: Berührst du die Füße oder Schuhe deines Heiligen, z.B. Sri Sri Shirdi Sai Baba, …..unbeschreiblich….! So oft ich schon mit Master Sai in Indien war, die Füße von Sri Sai Baba zu berühren bleibt für immer ein unvergessliches Erlebnis. Alle Wünsche, die ich äußerte und Fürbitten erfüllten sich. Diese kraftvolle Energie - der ganze Körper schien zu beben - dieser innere Frieden und die überwältigende Liebe, die durch die Hände in meinen ganzen Körper strömte, überwältigte mich so sehr, dass mir vor Freude die Tränen kamen. Ich spürte so viel Liebe und Leichtigkeit in meinem Herzen und glaubte zu verstehen, wenn es heißt..“ Seele zu Füßen Gottes legen „ ! Ja … einfach unbeschreiblich. Danke an Grand Master Choa Kok Sui , danke an Master Sai für all die unschätzbaren Lehren und Segnungen. Mein größter Dank gilt Master Sai Cholleti. Ohne Ihn hätte ich all diese Erlebnisse und Segnungen nie erfahren können. „

Yoga News Ausgabe Oktober 2018 Web.png