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Sri Sai Prana Yoga

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Sri Sai Prana Yoga

Rückblick  2007

Dr. Christa Wirkner-Thiel

Die Yogalehrerausbildung hat mein Leben sehr bereichert.

Wie kam es eigentlich dazu? Master Sai hat die Idee in die Realität umgesetzt und die Yogalehrerausbildung angeboten. Wie so oft in meinem Leben habe ich einfach „ja“ gesagt. Welch eine überwältigende Erfahrung! In der bewegenden Atmosphäre Indiens, in der Präsenz unserer Lehrer, in reiner üppiger Natur, liebevoll umsorgt ein tägliches Programm aus Meditation, körperlichen Asanas, Pranayama, Unterweisungen unserer Lehrer und dem Team, Einweihung in das eigene Unterrichten. Mit Acharya Sasidhars Erklärungen habe ich die Bhagavadgita nicht nur als eine überragende Philosophie erlebt, sondern sie bekam große Bedeutung für das eigene tägliche Leben. Ich durfteseit 2007 an jeder der folgenden Ausbildungen zumindest zur Hälfte teilnehmen, und jedes Mal ergaben sich neue Aspekte. Master Sai hatte ein Auge auf jede/n und sagte immer zur rechten Zeit das passende Wort. Und in unserer Freizeit sahen wir nicht, aber hörten die Yogaaktivitäten von Master Sai und Acharya Sasidhar auf dem Balkon über uns,no pain, no gain! Neben Lachen und Freude tiefgreifende Erfahrungen und Entwicklung des Yogi in uns.  Erfahrungen und Entwicklung des Yogi in uns. Die Idee des Sri Sai Prana Yoga auch anderen nahe zu bringen ist eine wundervolle Aufgabe. Inzwischen nimmt Yoga wie auch die Prana-Heilung einen wesentlichen Raum in meinem Leben ein. Mir selbst tut es so gut, dass ich diesen Geist weitergeben möchte. Seit 2007 gibt es eine Yogaschule in unseren Räumen in Hamburg und einen Yogaraum mit Blick in die Natur um uns herum. Wir unterrichten im Team und sind dankbar, täglich Kurse anbieten zu können. Und, welche Freude!, gerade jetzt ist wieder eine Gruppe von Yogalehrern aus Hamburg in der Ausbildung in Narsapur. Unsere gemeinsame Sri Sai Prana Yoga-Lehrerschule wächst. Und das Sri Sai Prana Yoga® allgemein gewinnt immer mehr an Bekanntheit und unser Aus- und Fortbildungskonzept ist umfassend und entwickelt sich ständig, eigentlich Aus­druck unser aller Sri Sai Prana Yoga-Aktivitäten. Wenn ich zurückblicke, was die letzten 10 Jahre mir an Möglichkeiten und Erkenntnis eröffnet haben, so bin ich von ganzem Her­zen dankbar.

 

Was singen wir da noch immer abends zum Satsang? Gajananam, Hare Krishna, Siva Siva, Arunachala ... , das klingt gleich in den Ohren und lässt das Herz hüpfen; ja, aber ich meine: at the feet of my guru is my only refuge, wunderbar!

Ursula Müller-Bohres

Ich möchte kurz berichten, warum und wie ich Yoga-Lehrerin wurde.

Eine Freundin lud mich zu einer Yoga-Stunde ein. Ich hatte große Bedenken, denn ich war total unsportlich und un­ beweglich. Sie ließ aber nicht locker, und ich versuchte es. Mein Erstaunen war groß: Ich konnte alles gut mitmachen, und die Stunden taten mir sehr gut. Mehrere Jahre später wollte ich nochmal nach Rishikesch (Indien) fahren, da ich es zuvor auf einer Rundreise sooo schön erlebt hatte. 

Master Sai holte mich zu den Yoga-Stunden dazu und sag­te nach zwei Wochen: ,,Nun kannst Du Yoga-Lehrerin wer­ den!" Das hatte ich nun gar nicht vor, denn ich hatte mein Lehrer-Dasein (Fachschule für Erzieherinnen) gerade erst hinter mir gelassen.

ch bekam dann zu meiner eigenen Überraschung mein Yoga-Lehrer-Diplom. Der größte Unterschied zu meiner bisherigen Lehrertätigkeit war, die Menschen zu ermuti­gen, ihren eigenen Körper und sich selber mehr wahrzunehmen. (Ich musste nichts mehr beurteilen, keine Noten mehr geben!)

Inzwischen leite ich eine eigene Seniorengruppe (73-90Jahre), und bis auf eine Teilnehmerin sind alle schon im 7. Jahr dabei. Ich selber habe meine Yoga-Übungen in meinen Tageslauf integriert und bin damit - mit meinen 81 Jahren - noch fit und munter.

Carsten Fischer

Yoga hat mein Leben verändert. Ich erinnere mich noch, wie überrascht ich war, als ich mich nach einer Woche Leh­rertraining völlig unerwaret im Paschimottanasana ganz auf die Knie beugen konnte und mit welcher Freude ich selbst das Unterrichten in unserer Yogaschule in Hamburg aufge­nommen habe. Heute weiß ich, mit Yoga ist vieles möglich. Vor einigen Jahren hat mich ein Schlaganfall im Kleinhirn ziemlich lahmgelegt. Yoga hat mir geholfen, die Beweg­lichkeit und Koordination wieder zu normalisieren. Heute bin ich wieder frei und ohne Einschränkungen beweglich schwindelfrei, normal belastbar, und ich unterrichte 5 Yogakurse pro Woche und gebe Einzelstunden für Menschen, die besondere Anleitung brauchen, z.B. mit Demenz. Ich genieße das Leben und vor allem Yoga in vollen Zügen.

Ursula Engels

Eine erlebnisreiche Zeit seit wir vor einem Jahrzehnt an der ersten SSP Yogalehrerausbildung in Tanjavur, Indien, teilnehmen durften. 

Alles begann bei einem Prana-Seminar in Köln 2006 bei dem Master Sais ankündigte, dass es eine Yogalehrerausbildung in Indien geben wird. Mein Gedanke war sofort: ,,Wenn Master Sai dies so gut unterrichtet wie die Prana-Heilung, möchte ich es sehr gerne lernen." 

Im November 2007 war es dann soweit - eine Gruppe von 55 Teilnehmern aus ganz Deutschland machte sich erwartungsvoll auf den Weg nach Südindien. Acharya Sashidhar empfing uns nach langer Reise in einer traumhaft schönen Hotelanlage inmitten der ursprünglichen Natur, ganz traditionell mit duftenden Blumenkränzen und indischer Musik.

Nach dem ersten Tag, der der Erholung diente, ging es dann los: Hatha Yoga am Morgen und gegen Abend mit Master Sai und Gangananda Kopp, nachmittags Vorlesung aus der Bhagavadgita mit Acharya Sashidhar, der uns jedes Wort und jeden Satz aus dem Sanskrit übersetzte und erklärte, Anatomie mit Dr. Christa Wirkner-Thiel, selber unterrichten in Kleingruppen, Mantren singen und am Abend Satsang mit unseren Lehrern. Die Tage waren ausgefüllt, das Programm vielfältig und ich fühlte mich von Tag zu Tag gesünder. Die intensive Ausbildung übertraf alle Erwartungen!
War ich nach Indien gegangen um Yoga für mich zu entdecken, so wurde mir bewusst, um welchen Schatz es
sich handelt, den es gilt weiterzugeben.
Anfang 2008 startete ich mit dem ersten Yogakurs, bin seither begeistert und freue mich das Erlernte weitergeben zu
dürfen, weil es jedem Menschen ganz einfach gut tut. Die Teilnehmer kommen in die Stunde sind gestresst, müde
oder erschöpft, manche haben Schmerzen und gehen anschließend entspannt und ausgeglichen nach Hause. Es
ist erstaunlich, wie schnell und einfach jeder etwas für das eigene Wohlbefinden tun kann und welch grundlegende Veränderungen mit der kontinuierlichen Yogapraxis möglich sind. So erlebte ich in einer Förderschule für geistige Entwicklung wie ausgeglichen selbst schwerstbehinderte, sehr unruhige Jugendliche während der Entspannung reagierten.

Viele Yogaschüler/innen haben durch SSP Yoga die Meditation und Prana-Heilung nach Master Choa Kok Sui kennen
und schätzen gelernt die sich wunderbar ergänzen und eine natürliche Methode zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte sind.

Manche Yogaschüler sind schon lange dabei, wie Brigitte, sie kommt seit fast 10 Jahren, ist über 70 Jahre alt und fit
wie ein Turnschuh – herzlichen Glückwunsch! Hier ihr Statement:

„Yoga veränderte mein Leben. Für mich war Yoga einfach langsames turnen. Heute möchte ich es nicht mehr missen,
es ist mein Lebenselixier! Es stimmt, ich bin 72 und fast 10 Jahre dabei. Bewegungen, Atemübungen und Entspannung tun meinem Körper gut. Ich fühle mich fitter. Die Beweglichkeit der Knochen und Gelenke ist besser und schmerzfreier. Mein Geist ist wachsamer, Gelassenheit entspannt meinen Tag. Deshalb habe ich ein kleines
Programm in meinen Tagesablauf eingebaut. Ich wünsche, dass Yoga mich noch viele Jahre begleitet. Geht hin und
tut es!“

Herzlichen Dank an Master Sai, Acharya Sashidhar, Gangananda Kopp, Dr. Christa Wirkner-Thiel, das Ausbildungsteam
sowie dem Vereinsvorstand für ihre wunderbare Unterstützung.