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Sri Sai Prana Yoga

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Sri Sai Prana Yoga

Rückblick Yogalehrerausbildung 2013

Petra Maria Rudisch aus München

Sri Sai Prana Yoga zu unterrichten ist für mich sehr erfüllend. Wie bei jeder Lehrertätigkeit lernen nicht nur die Teilnehmer, sondern auch für mich als Yoga-Lehrer ist es spannend und eine Bereicherung mich jedes Mal auf die Teilnehmer und ihre Bedürfnisse einzulassen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich durch die regelmäßige eigene Yoga-Praxis die Möglichkeit habe, meine Erfahrungen über Wirkungen und Empfindungen in den Asanas im Yoga-Unterricht einfließen zu lassen. Dies macht den Unterricht lebendig und glaubwürdig.  

Venja Kieper-Mutke

Was ist für mich Yoga?

Erst mal vorab: Ich hätte nie gedacht, dass mir Yoga so viel bedeuten würde!

Vier Jahre lang bin ich mehr oder weniger 1 x die Woche zum Yoga gegangen. Das war toll und hat mir vollkommen gereicht. Dann kam mein lieber Mann auf die Idee mit zur Yogalehrerausbildung zu fahren - also das war ja ‚n Ding! Das wollte ich, dachte ich zumindest, ja nun gar nicht! Das ist bestimmt richtig anstrengend und dann auch noch vier Wochen von zu Hause weg - ich war vollkommen zufrieden damit mich 1x pro Woche unterrichten zu lassen!

Tja, aber die Idee, der Same war gesetzt und da ich mir weder vorstellen konnte Michael nicht zu begleiten, noch, daß es schaden würde, folgte ich dem leise wachsenden Samen, dem versteckten Wunsch in mir Yoga intensiver und selbständiger praktizieren zu können und sogar unterrichten zu dürfen und los ging‘s.

Und nun, vier Jahre später bin ich total froh diesem zunächst unbemerkten Wunsch in mir gefolgt zu sein. Ich kann mir mein Leben mit „nur“ 1x die Woche Yoga nicht mehr vorstellen.

Inzwischen habe ich täglich mit Yoga zu tun, praktiziere für mich selbst und gebe Kurse. Beides erfüllt mich auf unterschiedliche Weise mit viel Freude und gibt mir Energie.

* Yoga hilft mir mich mehr und mehr in meinem Alltag zu zentrieren, bei mir zu sein und gefestigt von innen heraus in die Welt zu treten.

* Yoga hilft mir meine Grenzen besser wahrzunehmen und sie liebevoll zu erweitern - nicht nur die körperlichen :-)

* Yoga hilft mir, zum Beispiel bei schlechter Laune und ähnlich nervigen Zuständen, meinen inneren Frieden wieder herzustellen. Da freut sich

dann auch meine Familie :-)

* Yoga gibt mir die Möglichkeit mich in heiterer Gelassenheit zu üben und die Dinge so zu akzeptieren wie sie sind ohne mich ihnen tatenlos zu ergeben.

Denn gleichwohl gibt Yoga mir die notwendige Kraft und Ruhe schwierige Situationen, insbesondere auch in meiner Arbeit als Sozialarbeiterin, zu analysieren und entsprechend zu handeln.

Zusammenfassend würde ich sagen:

Yoga bedeutet für mich Entspannung und Hingabe in der Anspannung und Herausforderung zu finden. Daraus erwachsen für mich Liebe, Licht und Leichtigkeit die zunehmend mein Leben begleiten. Ananda - Glückseligkeit und schönes Lächeln :-)))

Susanna Seralvo Wedlich

Yogalehrerin sein? - Nein, danke.

Als ich mich zur Ausbildung beworben habe, wollte ich nur mal einen Blick hinter die Kulissen der Yogaszene werfen. Dann jedoch kam der Stein ins Rollen: die Bewerbung wurde angenommen, mein Ex-Mann war bereit, sich in der Zeit um die Kinder zu kümmern. Es fehlte nur noch der Ausübungsort. Das Hochwasser überflutete meine Kellerräume und machte alles darin Enthaltene unbrauchbar. Somit war sogar ein Raum geschaffen, in dem ich hätte unterrichten können. Noch bevor die Reise begann, gab es schon erste Interessenten für eventuelle Kurse nach meiner Rückkehr. Erfolgreiches Abschließen der Ausbildung in Rishikesh, Indien und nach ein paar Probestunden mit Freunden war ich bereit offiziell zu starten.

Gut vier Jahre sind seitdem vergangen, und das Unterrichten bereitet mir täglich immer mehr Freude. Zu den Gruppen zuhause haben sich weitere in Firmen gesellt, das stellt eine interessante Herausforderung dar. Manche Firmen bieten Mittags- und andere Feierabendyoga, mal in Besprechungsräumen, mal in Fitnessräumen. Alle Teilnehmer suchen das Gleiche, Entspannung und „Ent-Stressung“. Die Bestätigung meiner Arbeit finde ich in den entspannten und erholten Gesichtern der Teilnehmer, wenn sie zufrieden und fröhlich meine Stunde verlassen.

 Yogalehrerin sein? - Ja, sehr gerne.

Sylvia Verena Günther

2013 Reise nach Rishikesh oder der Beginn einer Reise zu meinem Höheren Selbst

Mein Weg zum Yoga ist sicherlich der von vielen anderen Menschen.

Nach Stress und aufreibenden Jahren im Job, suchte ich für mich einen Ausgleich mit Ruhe und Entspannung.

So kam ich dann zum Yoga und bald stellte ich dann fest, dass Yoga nicht nur der körperliche Ausgleich zum Alltagsstress ist, sondern dass sich dahinter eine neue Welt verbirgt, die ich als Yogaschüler in den 1,5 Std. in der Woche gar nicht erfahren werde.

Der Entschluss reifte, ich mache eine Yogalehrer-Ausbildung und erfahre mehr.

Als ich dann die Möglichkeit bekam, an der Yogalehrer in Rishikesh bei unserem geschätzten Lehrer Master Sai sogar in Indien teilzunehmen, habe ich mich beworben und durfte auch teilnehmen.

Vor der Ausbildung hatte ich schon sehr viel Respekt, denn als XXL-Lady und über 50, habe ich mich natürlich gefragt, schaffe ich das körperlich.

Das tolle Lehrer- und Betreuerteam um Master Sai, wie Achariya Sashidar, Achar. Winfried, Dr. Christa, haben die jeweiligen Besonderheiten des angehenden Yogalehrers in den Unterricht einbezogen.

So habe ich schon dort gelernt, dass jede Stellung aus der Shivananda-Reihe so variiert werden kann, dass es fast jedem möglich ist, die Asana, entsprechend seinem Fitnesszustand mit der entsprechenden Achtsamkeit auszuführen. Und Master Sai, aber auch Ach. Sachi öffnete mit dem „golden key“ das Tor zum spirituellen Aspekt des Yoga. Im wahrsten Sinne des Wortes wurde ich an die Hand genommen und geführt. Meine liebe und geschätzte Yoga- und Pranafreundin Elke Köhler aus Eisenach nahm mich an die Hand und führte mich zum ersten Mal an den Ganges, um dort mit den Füßen zu baden.

 (Natürlich hatte ich meine europäische Vorsicht mitgebracht und traute mich gar nicht in einen indischen Fluss!) Und just in diesem Moment schwimmt eine Ganeshafigur an uns vorbei.

Ganesha, der in der indischen Mythologie für die Zerstörung des Alten steht und für den Aufbruch.

Tatsächlich hat sich vieles geändert seit dieser Zeit, Yoga und Prana sind zu meinem Lebensinhalt geworden.

Entgegen meinem ursächlichen Vorsatz, ich werde nicht unterrichten, ist es mir eine große Freude und ein Bedürfnis Yoga an andere weiterzugeben.

Seit ich die Ausbildung zum Gruppenleiter für die 2 Herzmeditation habe, endet jede Kursstunde mit einer Meditation und dem Dankgebet an die göttlichen Wesen, unsere Lehrer, alle großen Wesen und spirituellen Helfer.