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Sri Sai Prana Yoga

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Sri Sai Prana Yoga

Rückblick Yogalehrerausbildung 2011

Andreas Hauber

Um ehrlich zu sein, ist mir vor allem an der Spiritualität gelegen. Das Sri Sai Prana Yoga ist so hilfreich für meine Meditationen, und die Ausbildung in Arunachala war ein überwältigendes Erlebnis in dieser Hinsicht. Ich praktiziere Yoga sehr regelmäßig und komme so viel tiefer in die Meditationen. Gleichzeitig profitiere ich auch yogamäßig von den Meditationen, zwei Dinge die zusammen gehören.

Die Sri Sai Prana Yoga Ausbilung war für mich persönlich mit das schönste Erlebnis überhaupt. Dort war ich so losgelöst wie nie, und diesen Zustand kann ich mir auch im Alltag immer wieder holen. Es ging dort um ganz andere Sachen als in meinem sonstigen Alltag, so mitten in der Natur. Der Duft, die Geräusche, die Glühwürmchen am Abend, die ganze Atmosphäre war betörend. Die Energie des Arunachala hat mich tief beeindruckt. Rückblickend habe ich den Eindruck, dass diese vier kraft spendenden Wochen mental, psychisch und seelisch eine Vorbereitung waren auf alles, was dann bei mir geschah. Es gibt mir bis heute Kraft und Freude für all meine vielfältigen Aufgaben. Über meinem Sofa habe ich eine Kollage aus Arunachala-Bildern und erinnere mich täglich an die Zeit, die tolle Gemeinschaft, unsere Lehrer, die Wanderung um den Berg. Es ist so schön und friedlich, 4 Wochen aufgetankt und einfachen unter gleichzeitig besten Bedingungen. Ein Gottesgeschenk für mich!

Birgit Pander

Um 4 Wochen auf Aruanachala zu sein, mache ich sogar

eine Sri Sai Prana Yoga® Lehrerausbildung.

Klingt zwar verrückt, ist jedoch der wahre Grund, warum

ich Yoga-Lehrerin geworden bin; meine persönliche Geschichte.

Nur ein Tag auf dem heiligen Berg, während einer wundervollen Südindien Reise mit MS, hat mich dermaßen berührt, dass ich nichts anderes wollte, als mehr Zeit an genau diesem Ort zu verbringen.

Als ich bei einem Prana Heilung Seminar MS sprechen hörte: “Nächstes Jahr findet unsere Yoga auf Arunachala“ statt, war ich Feuer und Flamme und mein Entschluss ist gefallen:

Ich fahre mit, auch wenn ich dafür die SSPY-Lehrerausbildung machen muss. Mein Mann und unsere damals 11jährige Tochter durften mitkommen, sogar die Herbstferien haben sich unserem Wunsch angepasst. Während ich 4 Wochen lang täglich von 6 Uhr morgens bis 21 Uhr abends auf der Matte Platz genommen hatte, durfte meine Familie die Höhlen und Hügel des Berges erkunden, alle von mir begehrten Stellen besuchen und nach Lust und Laune die schönsten Stunden mit den Lehrern und Teilnehmern beim Zuhören der Unterweisungen und Chanten der Bajans genießen.

Ich gab mich der Ausbildung ganz hin, versuchte mein Bestes, kam an meine körperlichen und über die mentalen Grenzen.... konnte kaum lernen, weil mein sonst zuverlässig funktionierender Verstand sich fast komplett ausgeschaltet hatte. Ich schwebte in Glückseligkeit.

Es ist mir dabei gelungen, meine Sammlung von Liedern über Arunachala zu dem Repertoire der Ausbildung durchsickern zu lassen, was nicht so einfach gewesen ist... an Acharya Winfried vorbei und gegen anfängliche Zurückhaltung von MS. Zum Schluss haben alle mit Tränen in den Augen gesungen : „In my Heart Arunachala, this is Shiva, Shankara... “ auch bei den folgenden Ausbildungen in Rishikesh und Nasarpur.

Die fortgeschrittene SSPYLA fand auch in Tiruvanamalay statt,- natürlich bin ich dabei gewesen. Diesmal lernte ich, wie man Baustellenlärm und Erschütterungen, die einem leichten Erdbeben ähnelten, in den tiefsten Yoga Nidra verwandelt.

Weil der Unterricht auf dem Dach des Hotels unter solchen Bedingungen nicht wirklich genießbar gewesen ist, haben wir täglich die Sonnenauf- und Untergänge direkt auf dem Berg zelebriert, was für ein Segen !!!

Ich hätte noch so viele wundersame Geschichten erzählen können. Warum teile ich überhaupt meine Erfahrung mit Euch? Viele, die das Heft lesen, sind selbst Yoga Lehrer und haben eigene Geschichten.

Manch Andere überlegen vielleicht grade ob sie sich auf dieses Abenteuer einlassen möchten. Bitte, zögere nicht, egal aus welchem Grund Du den Impuls in Dir spürst, melde Dich an, fahr hin.

Für mich ist der Yoga im Laufe von 6 Jahren zu meiner Leidenschaft und meinem Beruf geworden.Ich habe neulich den Job als Zahnärztin komplett abgegeben, um entspannt Yoga unterrichten zu können.  

Es gibt kaum einen Tag, ohne meine Yoga-Praxis, ohne mein Wissen und die Erfahrung des Yoga zu erweitern. Ich hätte nie geträumt solch eine Transformation in meinem Inneren und meiner gesamten Lebensweise zu erfahren, so viel Freude zu fühlen und sie mit anderen teilen zu dürfen. Wenn Du Dich dem Yoga, dem Einssein hingibst, kannst Du allmählich die Unmengen an Lebenskraft und Lebensfreude nicht für Dich allein halten können, Du unterrichtest.

Susanne Wandel

Gern denke ich an die Yoga-Lehrer-Ausbildung zurück. Es bleibt ein unvergleichbares schönes Erlebnis. Der Ashram am Fuße des Arunachala glich einem Paradies. Inmitten exotischer Pflanzen und Tiere standen unsere kleinen Hütten. Häufig haben uns freilaufende Pfauen besucht.

Yoga wurde früh morgens und am späten Nachmittag in einer offenen Halle geübt. Das Niveau wurde sehr langsam gesteigert, so daß man gut mitkam und schnell die Fortschritte beobachten konnte.

Auch dank des guten Essens hat sich der Körper schnell verändert, wurde flexibler und kräftiger. Die ganze Haltung änderte sich. Das geschah nicht nur auf körperlicher Ebene. Es passierte noch viel mehr. Irgendwie waren wir alle gefühlt am Strahlen. Sport war eigentlich nie meine Leidenschaft, aber Yoga ist eben völlig anders.

Von der Yoga-Lehrer-Ausbildung in Indien war ich so begeistert, daß ich gleich zur nächsten mitfuhr. Auch wenn ich ursprünglich eigentlich gar nicht unterrichten wollte, tue ich eben dies mit großer Freude und kann nur jedem empfehlen, sich auf dies Abenteuer einzulassen.