Sri Sai Prana Yoga

Spaß an Partnerübungen?
Familienyaga

Familienyoga

 

Kaum zu glauben, vor nunmehr schon über zehn Jahren
brach ich, damals schon akitve Lehrerin der Prana-Heilung,
nach Indien auf, voller Vorfreude, zur damals ersten Yogalehrerausbildung. Nach einem Jahr des Übens für mich
ganz allein, gab ich den ersten Yoga-Unterricht einmal die
Woche in einer Tangoschule. Im Jahr darauf konnten wir
ins Erdgeschoss unseres Hauses umziehen und schließlich
etablierte sich hier unsere Pranayogaschule, in der wir setidem,
mittlerweile zu fünft, Yogakurse und Pranaseminare
geben.


So sind es vor allem die Pausen im Strudel des Alltags, zum
Yoga, zur Meditation und zum Prana bei mir selber, die
mich besinnen lassen, die mich immer wieder dazu bringen
alles Mögliche Gehörte, viele eigene Erwartungen,
Stress, Ärger und auch manch schöne Dinge loszulassen,
sie im anderen Licht zu betrachten und aus einer (teilweise beim Yoga sogar auch körperlich) anderen Perspektive zu
sehen. Es ist oft wie ein kleiner Urlaub zwischendurch und
dieser Abstand macht es leichter, Dinge nicht allzu persönlich
zu nehmen. Eine der ersten Worte, die mir Master Sai
vor vielen Jahren sagte, war „lerne einfach cool zu bleiben“.
Damals wusste ich noch nicht so recht, was er damit meinte.
Mit den Jahren ahne ich jedoch immer mehr davon.
Die Entwicklung geschieht nicht bei allen Familienmitgliedern
gleichzeitig und erfordert manchmal wirklich viel Geduld
von allen miteinander, vor allem mit sich selbst. Denn
wir machen alle Fehler und glücklicherweise spiegelt diese
eben gerade die Familie. Vermutlich genau aus diesem
Grund wünschte sich Grandmaster Choa Kok Sui mindestens
je einen Pranaheiler für jede Familie auf dieser Welt!
Wir jedenfalls haben in unserer Ost-West-Deutschen Familie
mit zwei gerade-noch-Teenies und einem Kleinkind oft sehr lebendige Situationen, in denen wir die unterschiedlichsten Bedürfnisse unter einen Hut bekommen dürfen und sind dankbar
für das mittlerweile gewachsene Verständnis füreinander
und die Atempausen, die wir mit Yoga, Prana- Heilung und Meditation genießen dürfen.                             

 

 Conny von Rhein

Nie hätten wir gedacht, dass bei uns irgendwann einmal die ganze Familie Yoga praktiziert.

Die erste Yoga- Lehrer Ausbildung absolvierte meine liebe Frau Conny. Voller Begeisterung übte sie und fing an in Erfurt das Spektrum zur Prana-Heilung zu erweitern. Mit Erfolg. 

Das müsste 2007 gewesen sein, die erste Yoga- Lehrer Ausbildung die Master Sai angeboten hatte.

Meine Ausbildung zum Yoga Lehrer war 2009 in Rishikesh. Tolle Zeit, das kann ich nur jedem empfehlen. Wellness-Urlaub pur, natürlich mit Anstrengung. Allerdings fing ich erst nach der zweiten Ausbildung, am Arunachala, an, Unterricht zu erteilen. Vorher hatte ich ab und an die eine oder andere Yoga Stunde von Conny übernommen.

Die dritte Yoga-Lehrer Ausbildung in unserer Familie durfte unser ältestes Kind, unser Max, machen. Die Ausbildung fand auch in Rishikesh statt, 2015. Max war damals 17 Jahre alt.

Ich durfte ihn zum Glück begleiten und hatte das einmalige Erlebnis, zum dritten Mal die spirituelle Essenz der Ausbildung zu erfahren.

Aber wie ist es nun, wenn drei Familienmitglieder Yoga betreiben?

Die Schule ist offen für Yoga

Es ist wunderbar. Wir alle geben mittlerweile Unterricht, mit zunehmendem Erfolg. Max erteilt auf Wunsch seiner Mitschüler ab und an sogar in seiner Schule Unterricht. Er wurde neulich auch von den Lehrern angesprochen, Lehreryoga zu geben. Sehr beliebt sind dabei die Entspannungen. Hier merkt man immer wieder, wie angespannt Lehrer
und Schüler wirklich sind.

Jeder von uns erteilt über die Woche verteilt mehrmals Sri Sai Prana Yoga - Unterricht. Das Spektrum reicht von gemischten Gruppen über Kinder-Yoga bis hin zu Männer-Yoga.

Es ist spannend zu beobachten, in wie weit die einzelnen Gruppen, aber natürlich auch
die einzelnen Schüler den Unterricht annehmen und ihn in das eigene Leben integrieren. Obwohl der Leitfaden für den Unterricht gleich ist, ist es auch für uns interessant, von den Yoga-Schülern zu erfahren, wie unterschiedlich jeder von uns Lehrern im Unterricht agiert, vor allen Dingen dann, wenn wir eine Vertretungsstunde
geben.

Es ist sehr lehrreich und motivierend mit seinen Familienmitgliedern zusammen zu arbeiten.

Immer mal wieder gemeinsam Yoga zu praktizieren, manchmal zur Entspannung, manchmal als ´´ Wettkampf ´´, wie lange kann ich die Asana halten, wie beweglich bin ich…. . Jeder treibt den anderen an, gerade so wie es für den einzelnen von Nöten ist.

Das Verständnis gerade in Hinblick auf die Ernährung erleichtert den Alltag ungemein. Vegetarisch zu kochen ist selbstverständlich für uns, wichtig ist die Vielfalt der Speisen. Die Zubereitung ist kein Problem, alle in der Familie kochen gerne und sind sehr daran interessiert, dass das Essen gut schmeckt und dabei noch bekömmlich ist.

Jeder merkt sofort, wenn zu einseitig gekocht wird. Bewegungsabläufe beim Yoga aber auch der normale Tagesablauf bestreitet sich dann viel zäher und unkonzentrierter. Mi unserer Vertrautheit und Nähe werden allerdings in der Familie auch kritische Dinge manchmal etwas ungefilterter untereinander angesprochen. Na ja, wir üben noch, vielleicht wäre es hilfreich, vorher in sich reinzuhorchen und dann erst auf den anderen zu zugehen.

Mittlerweile ist auch unser zweitältester Sohn, Anton, mit Enthusiasmus bei den Yoga- Stunden von Max dabei. Unsere 5 jährige Tochter, Maria, war von Anfang an von Yoga begeistert. Nur allzu gern nutzt sie die Gelegenheit und ist dabei, wenn wir Yoga prakitzieren. Oft setzt sie sich dabei auf eines unserer Körperteile und freut sich, wenn es dann schwieriger für uns wird – Yoga im Familienteam.

Torsten

© 2016 Sri Sai Verein für Yoga und Meditation e.V.

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